Guest Lecture by Jessica Conrad (University of Delaware) on 3 May 2017: “Polluted Luxuries: Consumer Resistance, the Senses of Horror, and Abolitionist Boycott Literature”

Guest Lecture by Jessica Conrad (University of Delaware) on 3 May 2017: “Polluted Luxuries: Consumer Resistance, the Senses of Horror, and Abolitionist Boycott Literature”

„Polluted Luxuries: Consumer Resistance, the Senses of Horror, and Abolitionist Boycott Literature“

Jessica Conrad – PhD Candidate

University of Delaware

 

Away! ‘tis loathsome! bear me hence!
I cannot feed on human sighs
Or feast with sweets my palate’s sense,
While blood is ‘neath the fair disguise.
No, never let me taste again
Of aught beside the coarsest fare,
Far rather, than my conscience stain,
With the polluted luxuries there.
_”Oh Press Me Not to Taste Again,”

Elizabeth Margaret Chandler, Poetical Works (1836)

 

Polluted luxuries, stained consciences, shuddering senses – these were compelling reasons to abstain from the products of slave labor which, in 1836, at the time of Elizabeth Margaret Chandler’s writing, already proliferated in an expanding American market. Writers such as Elizabeth Margaret Chandler, Frances Ellen Watkins Harper, and John Greenleaf Whittier imagined a world of goods haunted by the touch of enslaved laborers – goods which in turn haunted consumers. By parsing out the language of abolitionist boycott literature alongside its historical and material cultural moment, this talk will examine the ways in which abolitionist literature posits a very literal and as yet unaccounted for version of material relations. Those material relations, it seems, collapse the boundaries between consumer and producer, self and other, in ways that have horrific, haunting implications for market society, then and now.

 

Wednesday, 3rd May 2017 – 4 c.t. p.m.

Philosophicum, P 110

Guest Lecture by Falk Schacht on 11 May 2017: “Die Allschool HipHop Theorie. Ketzerische Geständnisse eines geläuterten Real Keepers”

Guest Lecture by Falk Schacht on 11 May 2017:
“Die Allschool HipHop Theorie. Ketzerische Geständnisse eines geläuterten Real Keepers”

Falk Schacht
Musikjournalist und Dozent
an der Leuphana Universität Lüneburg

 

Die Allschool HipHop Theorie:
Ketzerische Geständnisse eines geläuterten Real Keepers

 

Philosophicum, P 6
11. Mai 2017
18 Uhr (c.t.)

Vor über 40 Jahren entstand die HipHop Kultur und bis heute streiten sich Dogmatiker darüber, was HipHop ist. Mit jeder Generation tauchten (vermeintlich) neue Konflikte auf. Diese Streitigkeiten werden hoch emotional und ideologisch geführt. Der einzige Ausweg heraus aus diesem Generationenkonflikt ist eine ganzheitliche Betrachtung der HipHop Geschichte und aller bisherigen Schulen des HipHops. Von der Old School zur New School bis in die Gegenwart. Dabei zeigen die Urquellen, dass alle Probleme und Widersprüchlichkeiten der heutigen HipHop Kultur bereits seit den Anfangstagen ein (Streit) Thema waren. Der (ketzerische) Versuch einer Annäherung an die wa(h)re HipHop Geschichte und ihrem Weg nach Deutschland.

 

Falk Schacht kommt in den frühen 80er Jahren mit der HipHop Kultur in Kontakt. Er beginnt zu breaken und zu sprühen und ab 1989 ist er auch als DJ tätig. 1994 beginnt er mit seiner journalistischen Tätigkeit, die bis heute anhält. Er verfasst Texte, Interviews und Kolumnen für Musik, Magazine und Zeitungen aller Art. Vom Ende der 90er Jahre bis heute arbeitet er für diverse Radio & TV Sender. Dabei moderierte er eigene Formate oder war als Redakteur tätig und ist als HipHop-Experte in Interviews zu aktuellen Themen gefragt. Diese reichen von HipHop und Jugendkulturen bis hin zu Journalismusthemen. Von 2004 bis 2013 war er Chefredakteur des Video Interview Formats Mixery Raw Deluxe, das exklusiv im Internet verbreitet wurde. Er interviewte Künstler von Eminem zu Bushido, über 50 Cent zu Sido bis Casper, Marteria oder Jay Z. Seit 2011 ist er als Lehrbeauftragter an der Leuphana Universität Lüneburg tätig.

Lecture with Prof. Dr. Roxanne Rimstead: “Weapons of the Weak. Residential School Narratives as Indigenous Testimony”.

WEAPONS OF THE WEAK. RESIDENTIAL SCHOOL NARRATIVES AS INDIGENOUS TESTIMONY

Prof. Dr. Roxanne Rimstead, Université de Sherbrooke, Québec, Kanada

Dienstag, den 21. Februar 2017

16 Uhr c.t., Philosophicum (Jakob-Welder-Weg 18), Fakultätssaal

Das Mainzer Department of English and Linguistics und das Dijonbüro der Johannes Gutenberg-Universität Mainz laden Studierende, Kolleg/innen und Interessierte aller Fachbereiche herzlich ein!

Roxanne Rimstead is Professor of Comparative Canadian Literature and English and Intercultural Studies at Université de Sherbrooke (Québec, Canada), where she specializes in class and cultural studies, minority writing, feminist criticism, indigenous literature, life writing, and cultural memory.

Obama Institute betreibt Amerikaforschung von der Kolonialzeit bis ins 21. Jahrhundert

Obama Institute betreibt Amerikaforschung von der Kolonialzeit bis ins 21. Jahrhundert

Interdisziplinäre und transregionale Forschungsplattform an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eingerichtet

Mit dem neu gegründeten Obama Institute for Transnational American Studies hat das Department of English and Linguistics der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine interdisziplinäre Forschungsplattform eingerichtet, die die Rolle der USA in einer sich wandelnden globalen Welt aus dem Blickwinkel von Kultur, Geschichte, Literatur, Medien, Wirtschaft, Recht, Religion, Medizin, Kunst und Musik untersucht. Dabei ist die Forschung am Obama Institute richtungsweisend für die Neudefinition von Area Studies und Kulturwissenschaften im 21. Jahrhundert und schließt eine Lücke in der Forschungslandschaft, indem es amerikanistische Forschung nicht länger auf die Nationengrenzen der USA beschränkt. Das Obama Institute untersucht neben kulturellen Austauschprozessen ebenso Wechselbeziehungen unterschiedlichster Art und fragt beispielsweise, wie sich Nationalstaaten wie die USA zu Beginn des 21. Jahrhunderts neu formieren, wie sich infolge der vielfältigen Herausforderungen globaler Migration und Flüchtlingsbewegungen neue Gesellschaftszusammenhänge etablieren und wie sich Dialogprozesse – etwa zwischen indigenen Gruppen und Siedlergesellschaften – vollzogen haben.

“In Verbindung mit unserem dreigliedrigen Forschungsansatz aus Transnationalität, Interdisziplinarität und Interkulturalität ist es diese thematische und die damit verbundene fachliche Breite, die das neue Obama Institute auszeichnen und von der die Forschung und Lehre im Bereich der American Studies an der JGU profitieren”, betont Prof. Dr. Alfred Hornung, Sprecher des Obama Institute. Derzeit arbeiten rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Forschergruppen der Kultur-, Literatur-, Geschichts-, Sozial- und Rechtswissenschaften sowie der Geografie disziplinübergreifend an Forschungsprojekten des Obama Institute zusammen. Zudem werden mit dem Obama Fellowship Gastwissenschaftler aus den USA an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz eingeladen, um hier zu forschen und zu lehren. Im Bereich der Nachwuchsförderung vergibt das Obama Institute seit 2015 jährlich den mit 1.000 Euro dotierten Obama Dissertation Prize für die beste Doktorarbeit im Bereich der transnationalen Amerikastudien.

“Mit der mit Barack Obama, dem 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten, abgestimmten Namensgebung der neuen Forschungsplattform möchten wir in Lehre und Forschung die mit seiner Konzeption verbundene Idee eines multiethnischen, weltoffenen und liberale Werte international vertretenden Landes vermitteln – zum Verständnis der transnationalen Position der amerikanischen Gesellschaft im 21. Jahrhundert”, so Prof. Dr. Alfred Hornung stellvertretend für das Executive Board des neuen Obama Institute.

“Die Amerikanistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat im Forschungsrating des Wissenschaftsrats in allen vier Kriterien – Forschungsqualität, Reputation, Forschungsermöglichung sowie Transfer an außeruniversitäre Adressen – sehr gute bis herausragende Bewertungen und damit Top-Platzierungen im bundesweiten Vergleich erzielt”, betont der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch. “Dies belegt die Leistungsfähigkeit der Mainzer Amerikanistik, die durch die Vernetzung innerhalb des interdisziplinär aufgestellten Obama Institute noch weiter verstärkt wird”, so Krausch weiter. Darüber hinaus ist die Mainzer Amerikanistik auf europäischer Ebene vielfach vernetzt, so etwa mit dem Clinton Institute des University College Dublin, dem Rothermere American Institute an der Universität Oxford, dem Eccles Center for American Studies in London oder dem Roosevelt Institute for American Studies in den Niederlanden. Zudem bestehen vielzählige internationale Partnerschaften, etwa der Stanford University in Kalifornien, der Columbia University in New York, dem Kings College London oder der University of Sydney. Seit vielen Jahren unterhält die Mainzer Amerikanistik eine Trinational Summer School, ein Kooperationsprojekt mit der Georgia State University und der Peking University, das den internationalen Doktorandenaustausch und gemeinsame Forschungsprojekte im Bereich der Amerikanistik befördert.

Interdisciplinary Conference: Novel – Seeming – Goods

Interdisciplinary Conference: Novel – Seeming – Goods

A Conference at Mainz University, September 23-24, 2016

Organized by Corinna Norrick-Rühl and Tim Lanzendörfer in the context of the MAINZ MEDIA FORUM

mk_mmf_logo_rgb_transpThe interdisciplinary conference Novel—Seeming—Goods explores the futures of the Anglophone novel at the intersections of content, form, production, and distribution. The conference takes its title from a line in Fredric Jameson’s 1991 groundbreaking study Postmodernism. 25 years after Jameson’s work, in an epoch perhaps after postmodernism, this international conference brings together scholars from English and American literary studies and Book Studies with the aim of discussing several questions related to the possible combinations of the terms in the conference title. What does the novel, understood as a preeminent literary form, look like today, in an age of again-increasing anxiety over its role as a cultural capstone? What are we to make of its connection with its often-proclaimed replacement by novel-seeming texts like graphic novels or TV series, especially when those cultural forms so frequently refer back to the novel for their own prestige? What happens when these concerns are confronted with the question of the novel-as-good, the novel as both a commodity and an increasingly complex digital and physical artifact? And finally, what about the possibility that in many instances, celebrated formal and thematic innovations are only seemingly goods, or explicitly novel-seeming goods—that is to say, what is the practical context in which referencing the novel remains a crucial step in sales, or in which the novel’s character as a good becomes more complicated (as in the sale of digital novels, in the production of free web novels, and other contemporary phenomena)?

We will discuss these questions with a view to answering the question of the novel’s future as a form and as an object both. Does the oft-announced death of the novel loom again today, both because of its obsolescence as a form and the digitalization of everyday life with the constant availability of all kinds of new media has made it a thing of the past? Or does and will it adapt again (as it has so often before) to remain a key format for cultural narratives?

Further Information

Workshop: DAS AUGE TRAINIEREN – Kunst und Medizin

Workshop: DAS AUGE TRAINIEREN – Kunst und Medizin

TERMINE

  • 28.10.2016, Freitag: 18-21 Uhr
    Mainz, genauer Ort wird noch bekannt gegeben
  • 29.10. 2016, Samstag: 10-17 Uhr Landesmuseum Mainz

 

ANMELDUNG

Der Workshop ist eine Veranstaltung des Transnational American Studies Institute der Johannes Gutenberg- Universität Mainz (JGU) und richtet sich an MedizinerInnen und Medizinstudierende. Die maximale Gruppengröße umfasst 15 Teilnehmende.

Anmeldungen sind bis zum 15. Oktober 2016 möglich.
Ein Frühbucherrabatt von 20% wird bei Anmeldung bis zum 15. September 2016 gewährt.

Die Kosten von € 150,- (MedizinerInnen) und € 40,- (Studierende) umfassen

  • Eintritt ins Landesmuseum am Samstag
  • Materialien
  • JGU Zertifikat zur Teilnahme

Der Workshop ist bei der Ärztekammer Rheinland-Pfalz zur Zertifizierung als Fortbildungsveranstaltung angemeldet.

Bitte senden Sie eine Email an die unten angegebenen Email-Adressen für eine verbindliche Anmeldung.

Bei zu wenigen Anmeldungen behalten wir uns vor, den Workshop abzusagen.

 

KONTAKT

Dr. Anita Wohlmann: wohlmann@uni-mainz.de Dr. Katharina Bahlmann: bahlmank@uni-mainz.de

JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSIT T MAINZ
Transnational American Studies Institute
Jakob-Welder-Weg 18
D 55128 Mainz

Tel.: +49 6131 39-25994

For further information please download the flyer.